Band

Crosswind – das junge Erfolgsquartett aus Deutschland hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einer der aktivsten und meistgefeierten Bands der hiesigen Folk Szene entwickelt. Diesen guten Ruf hält Crosswind seit nunmehr sieben Jahren und konnte 2018 mit der Veröffentlichung des zweiten Studioalbums erneut eindrucksvoll beweisen, dass ihnen dieser zu Recht anhaftet.

Crosswind spielt akustische, handgemachte Folkmusik. Ausgehend von der gemeinsamen Schnittmenge in der traditionellen irischen Musik, drangen in den vergangenen Jahren immer weitere musikalische Einflüsse in das Bandrepertoire ein.  So komplementieren Klänge aus Skandinavien, aus Amerika und nicht zuletzt aus dem eigenen Land den Bandsound sehr überzeugend. Durch eine Auswahl starker Songs und Melodien aus eigener Feder wird dieses Bild eindrucksvoll abgerundet. Crosswind klingt nicht wie irgendjemand. Crosswind klingt wie Crosswind und hat damit einen hohen Wiedererkennungswert, der von Fans und Kritikern gleichermaßen geschätzt wird. Ergänzt wird das musikalische Können durch ein von Grund auf sympathisches, charmantes und authentisches Auftreten der vier jungen Persönlichkeiten.

Seit der Bandgründung 2012 standen die vier Musiker weit über hundert Mal gemeinsam auf der Bühne und sorgten eben so oft für ausverkaufte Konzertsäle und eine begeisterte Fangemeinde. Das Vierergespann brilliert mit musikalischem Talent, ausgefeilten Arrangements sowie einer beeindruckenden Bühnenpräsenz.

Die instrumentaltechnische Versiertheit der Band beeindruckt. Béatrice Wissing und Stefan Decker, an Fiddle und Flöten, gehören zu den besten jungen Spielern ihrer Instrumente in Deutschland. Die beiden profilierten Sänger und Gitarristen Mario Kuzyna und Sebastian Landwehr verbinden groovige Rhythmen mit variationsfreudigen Soli und bringen zudem weitere Instrumente, wie Concertina und Knopfakkordeon ein. Die Musik ist druckvoll, sie ist dynamisch und mitreißend, doch wirkt sie niemals gehetzt. „Selbst in ihren aufbrausendsten Momenten strahlen die Musiker eine bezaubernde Ruhe und Gelassenheit aus“, so urteilt die Fachpresse.

Crosswind verspricht ein unvergessliches Konzerterlebnis. Mal möchte man sich in die vielschichtig gewobenen Klangdichtungen fallen lassen, mal reißt der Groove einen förmlich auf die Füße. Das Programm hat Seele, es hat Witz und Humor und nimmt den Zuhörer mit auf eine einzigartige musikalische Reise. Ein Genuss!

 

Béatrice Wissing – Fiddle, Gesang

Aufgewachsen im westfälischen Rheda-Wiedenbrück, blickt Béatrice Wissing auf eine musikalische Vergangenheit zurück. Neben einer klassischen Musikausbildung, kam die junge Halbfranzösin schon früh mit Folkmusik in Kontakt. Den ersten Kontakt zur irischen Musik bekam sie durch ihren Bandkollegen Mario Kuzyna, mit dem sie bereits vor der Gründung Crosswinds, in der Formation Craic, von 2006 bis 2012, zahlreiche Konzerte im In- und Ausland spielte. In diesen Jahren vertiefte sie ihr Fiddlespiel im Unterricht bei namhaften Musikern wie Oisín MacDiarmada, Gudrun Walther und Rebecca McCarthy Kent.

Mit der Gründung Crosswinds begann für sie ein neuer Lebensabschnitt als Konzert- und Studiomusikerin. Den Sound der Band bereichert sie nicht nur durch ihren groovigen Fiddle-Stil, sondern auch durch ihre ausdrucksstarke Stimme.

Neben Crosswind ist sie noch bei dem Folk-Terzett Triplet zu hören. Außerdem konnte sich Béatrice Wissing einen Ruf als gefragte Dozentin für irische Fiddle und klassische Geige erarbeiten.

 

Stefan Decker – Flute, Whistles, Fiddle, Gitarre, Gesang

Stefan Decker ist Student und arbeitet als freiberuflicher Musiker und Filmemacher. Aufgewachsen mit klassischer und barocker Musik, widmet er sich seit mehr als zehn Jahren dem Erforschen der traditionellen Musik auf Whistle und Flute. Dies geschah zum Teil autodidaktisch. Zum Teil haben ihm namhafte Flötisten wie Kevin Crawford und Alan Doherty geholfen, seinen Stil zu finden. In den letzten Jahren wurde sein Instrumenten- repertoire noch um Gitarre und Fiddle aufgestockt.

Durch erfolgreiche Bandprojekte wie Crosswind, erlangte er national wie international Bekanntheit und konnte sich einen Namen als gefragter Session- und Konzertmusiker machen. 2017 konnte er mit der Irish Folk Band Larún ein weiteres Erfolgsformat in die Welt setzen und damit erneut sein Talent als Komponist und Arrangeur unter Beweis stellen.

 

Mario Kuzyna – Gitarre, Diatonisches Akkordeon, Gesang

Seit Beginn von Mario Kuzynas musikalischer Karriere ist die traditionelle irische Musik, neben allen anderen Einflüssen, die für ihn prögendste. Während seines musikalischen Schaffens entwickelte er sich nicht nur zu einem gefragten Session- und Konzertgitarristen, sondern konnte sich, besonders durch seine ausdrucksstarke und unverfälschte Stimme, zu einem der bekanntesten deutschen Folksänger der jüngeren Zeit entwickelt.

Diese markante Stimme prägt hierzulande den Bandsound von Crosswind, aber auch von vielen anderen Formationen (Stout, Triplet, Trainbeat…) und verleiht Mario Kuzyna einen großen Wiedererkennungswert. In den letzten Jahren hat er außerdem die Liebe für das diatonische Knopfakkordeon entdeckt, welches fortan bei keinem Crosswind-Konzert mehr fehlen darf.

 

Sebastian Landwehr – Gitarre, Concertina, Whistles, Gesang

Sebastian Landwehr ist seit vielen Jahren tief verwurzelt in der Musikszene seiner Heimatstadt Bonn, wo er zu den bekanntesten Singer-/Songwritern der Stadt zählt. Seit seiner Kindheit prägt ihn deutsche Folkmusik, welche in seiner Studienzeit durch die Begeisterung für traditionelle irische Musik ergänzt wurde.

Zu einem verhältnismäßig späten Zeitpunkt in seiner musikalischen Karriere, entdeckte er den Gesang, erst mit der Gründung von Crosswind, für sich. An seiner Technik arbeitete er fortan viele Jahre im Einzelunterricht. Welches musikalische Talent in ihm steckt, bewies er sogleich, indem er bereits 2016 die Veröffentlichung seines ersten Soloalbums feiern konnte.

Bei Crosswind ist es, neben seiner ausdrucksstarken Stimme, vor allem die Gitarre die, mal druckvoll, mal feinfühlig

gespielt, das Klangfundament für viele der Arrangements legt. Außerdem bereichert er den Bandsound durch Concertina und Whistles und zeigt damit einmal mehr auf eindrucksvolle Weise, dass er ein echter Multiinstrumentalist ist.